Hotels in Riad buchen
Riad erlebt einen beispiellosen Wandel – Saudi-Arabiens Hauptstadt öffnet sich für Touristen und überrascht mit moderner Architektur, lebhafter Restaurant-Szene und einem reichen kulturellen Erbe. Das Diriyah-Viertel (UNESCO-Welterbe), der Al-Masmak-Palast und das neue King Abdulaziz Center for World Culture (Ithra) zeigen: Riad ist mehr als Wüstenöl-Klischees. Die Vision 2030 transformiert die Stadt in ein touristisches Ziel mit Weltklasse-Hotels und Entertainment.
Wann ist die beste Reisezeit für Riad?
November bis Februar, angenehm (15–25 °C). März/April noch gut. Mai bis September extreme Hitze (über 42 °C), praktisch unmöglich für Outdoor-Sightseeing. Ramadan bietet besondere Atmosphäre abends, Restaurants abends belebt bis in die frühen Morgenstunden. Saudi National Day am 23. September mit Feuerwerk und Festivitäten.
Welche Viertel eignen sich für Hotels in Riad?
Diplomatic Quarter (DQ) für Luxushotels, Parks und gehobene Restaurants in sicherem Umfeld. Kingdom Centre/Olaya als modernes Handelszentrum mit dem ikonischen Sky Bridge und Luxusboutiquen. Al Malaz für erschwinglichere Hotels und lokale Restaurants mit saudischem Flair. Diriyah für Kulturerbe und das neue restaurierte UNESCO-Lehmstadtquartier. Al Aqiq für ruhige Wohnviertel mit Boutique-Café-Kultur und Family-freundlicher Atmosphäre.
Was kostet ein Hotel in Riad?
3-Sterne ab CHF 50–100, 4-Sterne ab CHF 100–200. Luxushotels (Ritz-Carlton, Four Seasons Kingdom Centre, Waldorf Astoria Diplomatic Quarter) ab CHF 300–600. Sommermonate mit bis zu 50 % Rabatt. Preisanstieg während Saudi National Day und grossen Kongressen.
Wie komme ich nach Riad?
King Khalid Airport (RUH), neue Riyadh Metro (6 Linien, eröffnet 2024) verbindet Flughafen, Innenstadt, DQ und viele Stadtteile für wenige Riyal. Metro-Fahrkarten per App oder Terminal kaufen, gündig ca. CHF 0.50–2. Uber und Careem zuverlässig, günstig (CHF 5–12 für Stadtstrecken). Taxifahrten vom Flughafen ca. CHF 15–20. Mietwagen für Ausflüge nach Diriyah und Edge of the World nötig – Linkssteuer wie in der Schweiz gilt hier nicht, Rechtsteuer. Busses der SAPTCO für Fernstrecken. Der neue Red Sea Airport (RSI) bedient Riad noch nicht – Abflugs über RUH.
Was muss man in Riad probieren?
Kabsa (gewürzter Reis mit Lamm oder Hühnchen, Nationalgericht) in traditionellen saudischen Restaurants wie Al Orjowan oder Al Tazaj. Mutabbaq (gefüllte Pfannkuchen mit Fleisch, Eier und Zwiebeln) als günstiger Street-Food-Klassiker. Harees (Weizenmus mit Fleisch) und Jereesh (grob gemahlener Weizen mit Fleisch) traditionelle saudische Gerichte. Dates und arabischer Kaffee (Qahwa) als Begrüssung in Restaurants und Cafés – kostenlos und obligatorisch. Riads Restaurant-Szene boomt: japanisch, peruanisch, libanesisch neben lokalen Grillrestaurants in Al Nakheel.
Insider-Tipp
Edge of the World (Jebel Fihrayn) ist Riads spektakulärster Ausflug – eine Felskante über einem 300 m tiefen Canyon, 90 Min. Fahrt westlich der Stadt. Immer Mietwagen oder Guide buchen, keine Markierung. Diriyah (Al Turaif) UNESCO-Welterbe kostenlos erkunden, abends beleuchtet besonders schön. Frauen dürfen seit 2019 alleine Auto fahren und öffentliche Veranstaltungen besuchen – Kleiderordnung (Abaya nicht mehr Pflicht, aber Respekt erwünscht).